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Autor Thema: Idee (offiziell) --> Für unsere Eltern mit kleinen Kindern

O

Olaf

Idee (offiziell) --> Für unsere Eltern mit kleinen Kindern
Post öffnen: 06 Mai , 2020, 09:13:53
von https://widerstand2020.de/zusammen-anders.html
Was wir zusammen anders machen - das sind eure eingereichten Ideen

Wir werden die Krippe wieder ins Leben rufen. Die gute alte Krippe, wie wir sie damals in der DDR besuchen durften - nur moderner und in kleineren Gruppen. Auch ich ging damals dort hin und ich habe nie etwas besseres für Eltern und Kinder erlebt. Eltern können schnell wieder ihrer Arbeit nachgehen und die Kleinen lernen, wie eine Erdbeere wächst oder eine Blume aussieht.
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Sofern auch Eltern die ihre Kinder selbst erziehen möchten bis zum dritten Lebensjahr eine alternative faire Entlohnung erhalten.
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Jeckyll

Diese Idee finde ich wiederum sehr fragwürdig.
Ich bin seit 23 Jahren Erzieherin, seit über 10 Jahren arbeite ich mit Kindern unter drei.
Und ich sage keines dieser Kinder "lernt" in einer Krippe mit neun anderen kleinstkindern in der Gruppe mehr, als es in einem durchschnittlichen Elternhaus lernen würde. Und schon gar nicht bei einer Betreuung von 30 oder mehr Stunden in der Woche.

Eine frühe Betreuung für Kinder, deren Eltern arbeiten wollen oder müssen. Ganz klar "ja".
Aber propagiert als "Bildungseinrichtung für alle unter drei" ein klares "nein". Dazu gibt es zu viele Kinder, die eine so frühe Fremdbetreuung noch nicht gut verkraften und überfordert sind. Zu schlechte Rahmenbedingungen, zu wenig für die Arbeit mit Kindern unter drei ausgebildete Fachkräfte.

Ich wünschte eine flächendeckende Möglichkeit von betreuten Spielgruppen für Kinder unter drei (wo die Kinder in festen Gruppen zwei mal in der Woche für drei bis maximal vier Stunden mit gleichaltrigen spielen und lernen können) und eine Krippenbetreuung für die Kinder berufstätiger Eltern.
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SchwertAs

"Stärkung der Elternrechte und - Verantwortung"
Diese Forderung aus dem Programmbrainstorming erhielt 16 Stimmen.

Damit ist sie auf Rang 60 der wichtigsten Forderungen.

Abgegeben wurden 3352,45 gültige Stimmen die sich auf 265 Thesen verteilten.
Der Mittelwert der Stimmen, die auf eine These entfallen liegt damit bei 12,65 Stimmen.

Bitte gebt hier an wie Ihr euch vorstellt, dass die Forderung umgesetzt werden kann.
Dazu wäre es hilfreich zunächst Fragen an die These zu stellen. Das hilft alle Aspekte auszuleuchten.

Infos zur Vorgehensweise im Forum
https://widerstand2020forum.com/index.php?topic=188.0

Ergebnisse der Umfrage auf Telegram
https://t.me/Widerstand2020_erlangen
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« Letzte Änderung: 15 Mai , 2020, 10:52:11 von SchwertAs »

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Sue

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Es gibt sozialpsychologische Studien, die belegen dass die Bindung von Eltern und Kindern gestörter war, wenn diese ab 6 Monaten Vollzeit in eine Krippe gegeben wurden (DDR). Z.b. waren Mütter sehr viel schlechter in der Lage ihr Kind zu trösten und seine Bedürfnisse zu erkennen. Auch die Entwicklungspsychologie hat da andere Erkenntnisse. Ich selbst habe festgestellt, dass mein Kind in den Wochen mit mir zu Hause einen viel größeren Entwicklungssprung gemacht hat was die sprachliche Entwicklung anging, als in den letzten 2 Jahren in der KITA. Ich bin alleinerziehend und Vollzeit beschäftigt, so dass mir derzeit nichts anderes übrig bleibt. Für die Bindung ist es einfach gesünder, je mehr Zeit das Kind mit seinen Eltern verbringen kann.
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Also ich bin keine Erzieherin oder etwas in der Richtung, aber meine Kinder sind beide mit 2 Jahren in die Kita gegangen bis 14.00 Uhr das hat hier auf unserer Dorf Kita gut geklappt. Da die Erzieher sich hier richtig um unsere kinder kümmern anbauen Wanderungen spielplatzbesuch, und anderes wir haben hier  Erzieherinnen in der Vorschule Die Zeit über 6 Jahren in Rente sind und ehrenamtlich noch immer mithelfen. Wir haben zwar nur einen Halbtagskindergarten der ist aber super..  als ich mehr arbeiten wollte habe ich meinen Sohn in einem Ganztagskindergarten untergebracht so schlechte Erziehung habe ich noch nicht gesehen.  Er ist zurück in unsere dorfkita und nachmittags haben Ihn die Großeltern geholt. 
Fazit es liegt nicht am Alter oder das Eltern ihr Kind nicht lieben können sondern. An den Erziehern! Ein Erzieher dürfte nicht mehr als eine 3/4 Stelle bekommen wenn er selbst Familie  hat und es müssten viel mehr sein sie müssen entlastet werden dann geht es auch den Kindern besser.
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