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Autor Thema: Idee (offiziell) ---> Der Umgang mit Migranten

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Keine Sorge, ich habe mich erst aufgeregt, als ich alles gelesen habe. Solange wir in Kategorien und Schubladen denken werden wir Ausgrenzung nicht vermeiden. Den Austausch annehmen und mit den Menschen in Kontakt treten hilft auch den nicht-deutschen Yoghurt genießen zu können. Die vielen türkischen Mitbürger sollten ja auch wieder zurück gehen, sie haben nur den Gastarbeiter Status gehabt. Kein Wunder, dass bei der "Integration" alles schief gelaufen ist. Sie sollten sich hier nicht heimisch fühlen. Nun haben wir den Yoghurt.
Daher meine jetzt nicht mehr ironische Meinung:Miteinander die Vielfalt genießen und nicht die Unterschieden betonen.
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Dir Freuden der Vielfalt finden aber ein Ende, wenn ich mit meiner Familie in NRW in ein Freizeitbad möchte und erstaunt feststelle, dass es je Woche zwei "Frauenbadetage" gibt. Nur mal ein Beispiel.
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Greifen die Tanzverbote der Bundesländer an bestimmten Feiertagen nicht genauso in die freie Entfaltung ein?
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Das hat mit dem Thema dieses Threads rein gar nichts zu tun.
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Die "Frauenbadetage" haben auch nichts mit Migranten zu tun. Schon zu meinen Studentenzeiten, die mittlerweile gut 30 Jahre her sind, gab es Samstage mit "Frauendisco". Das kann man(n) einfach respektieren.
Der Querverweis auf die Tanzverbote war aber durchaus berechtigt im Hinblick auf die Intoleranz in Namen des christlichen Abendlandes. Glücklicherweise bin ich in Schleswig-Holstein aufgewachsen, wo ich die Freiheit hatte, am Heiligabend die alljährliche Reggae-Weihnacht zu feiern.
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Dir Freuden der Vielfalt finden aber ein Ende, wenn ich mit meiner Familie in NRW in ein Freizeitbad möchte und erstaunt feststelle, dass es je Woche zwei "Frauenbadetage" gibt. Nur mal ein Beispiel.

Liebe Kerstin, ich kann dir nur wärmstens empfehlen in ein Land mit fremdländischer nicht abendländlicher Kultur zu reisen. Du wirst dich aus dem Staunen über das, was Menschenliebe, Gastfreundlichkeit und Herzenswärme bedeutet nicht mehr erholen.
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Die "Frauenbadetage" haben auch nichts mit Migranten zu tun. Schon zu meinen Studentenzeiten, die mittlerweile gut 30 Jahre her sind, gab es Samstage mit "Frauendisco". Das kann man(n) einfach respektieren.
Der Querverweis auf die Tanzverbote war aber durchaus berechtigt im Hinblick auf die Intoleranz in Namen des christlichen Abendlandes. Glücklicherweise bin ich in Schleswig-Holstein aufgewachsen, wo ich die Freiheit hatte, am Heiligabend die alljährliche Reggae-Weihnacht zu feiern.

Frauenbadetage
Natürlich haben wir das respektiert. Weder haben wir Einlass gefordert, noch haben wir Anzeige wegen Diskriminierung auf Grund des Geschlechts erstattet. Ist eben Hausrecht. Ich entscheide ja auch, wen ich wann in meine Wohnung lasse.

Auch respektieren wir, dass sich der Usus im Tropical Islands geändert hat. Während allgemein in Schwimmbädern Badeshorts nicht mehr erlaubt waren, waren dort (ich vermute muslimische) Damen nicht im Burkini, sondern in ihrer ganz normalen schwarzen Alltagskleidung im Wasser und auch wurden Kleinkindern die Windeln vor dem Badegang entfernt und die Kids gingen nackt ins Wasser. Wurde von den Bademeistern gesehen, aber überhaupt nicht darauf reagiert. Ok, wenn die das da so haben wollen ... Das Aqua Palace in Prag ist auch toll.

Frauendisco
Sehr cool! Dann war man damals der Queer-Bewegung weit voraus.
Ladies Night in der Disco kenne ich so, dass Frauen kostenlosen Eintritt erhalten, dass mehr Mädels angezogen werden und das wiederum mehr männliche Kundschaft bringt.

Tanzverbote
... sind historisch gewachsen und gehören damit leider noch hierher. Wenn das aber selbst Vorarlberg abschaffen konnte, sollten wir das irgendwann auch packen.
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Dir Freuden der Vielfalt finden aber ein Ende, wenn ich mit meiner Familie in NRW in ein Freizeitbad möchte und erstaunt feststelle, dass es je Woche zwei "Frauenbadetage" gibt. Nur mal ein Beispiel.

Liebe Kerstin, ich kann dir nur wärmstens empfehlen in ein Land mit fremdländischer nicht abendländlicher Kultur zu reisen. Du wirst dich aus dem Staunen über das, was Menschenliebe, Gastfreundlichkeit und Herzenswärme bedeutet nicht mehr erholen.

Danke für den Tipp!  :)
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Zurück zum Thema ...

Ich halte es da mit Johann Wolfgang von Goethe: „Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, in denen sie gelten.“

Schauen wir doch einfach mal nach Dubai. Als Tourist hat man ziemlich viele Freiheiten. Wenn man dort leben und arbeiten möchte, hat man sich den dortigen Gepflogenheiten anzupassen.
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Ich halte es da mit Johann Wolfgang von Goethe: „Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, in denen sie gelten.“

Schauen wir doch einfach mal nach Dubai. Als Tourist hat man ziemlich viele Freiheiten. Wenn man dort leben und arbeiten möchte, hat man sich den dortigen Gepflogenheiten anzupassen.

Goethe hatte auch eine anarchistische Ader. Man sollte aufpassen, dass man solche Zitate nicht aus dem Zusammenhang reißt. In welchem Kontext hat er das gesagt?

Migranten können sich ohne weiteres an deutsche Regeln halten. Möglicherweise werden sie in wenigen Jahren das Parlament besetzen und uns erzählen, dass wir uns an die geltenden Regeln zu halten haben.
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Enibas.E

Allerdings sollten wir auch durchsetzen, dass wer Integration verweigert oder straffällig wird wieder gehen muss.

Wäre zwar scchön, würde aber nicht umgesetz werden.
Aber, wir sollten nicht vergessen, als Deutsche im 2. Weltkrieg vertrieben wurden, waren das nicht nur gute und ehrliche Menschen. Es sind damals auch Kriminelle mitgegangen
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Enibas.E

Ich meinte damit beispielsweise das Erlernen der deutschen Sprache.
Das müsste zur Pflicht werden
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Enibas.E


b]wenn wir es schaffen würden, die ursprungsländer von den fluchtgründen zu befreien wäre vermutlich eher mit rückwanderung zu rechnen.
Dann dürften wir die Länder nicht mit Handelsverträgen knebeln. Dadurch gehen in dem jeweiligen Land Existenzen kaputt. Die Folge ist... Flucht nach Europa. Dazu kommt noch, dass Deutschland Waffen in Kriegsgebiete liefert. Mich wundert es nicht das Menschen flüchten. Es sind auch nicht die Ärmsten die flüchten, sondern eher der Mittelstand.
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